Grauer Star: Von den Ursachen bis zur Behandlung

Diagnose Grauer Star – damit muss sich in Deutschland etwa die Hälfte der zwischen 52- und 64-Jährigen auseinandersetzen – und das, obwohl sie keine Sehstörungen bemerken. Bei Menschen ab 65 Jahren steigt die Zahl der Betroffenen sogar auf 90 Prozent.[1] Insgesamt ist der Graue Star weltweit die häufigste Ursache für eine Erblindung.

Sind auch Sie vom Grauen Star betroffen, dann können wir eines zu Ihrer Beruhigung vorwegnehmen: Die rettende Operation ist längst Routine.[2] Der mikrochirurgische Eingriff dauert meist nicht länger als 20 Minuten und hinterlässt lediglich einen wenige Millimeter langen Schnitt in der Hornhaut.

Was der Graue Star ist, welche Ursachen er hat und welche Behandlungsschritte auf Sie zukommen, erfahren Sie in unserem Artikel.

Was ist der Graue Star?

Der Graue Star, fachsprachlich auch Katarakt genannt, ist eine allmähliche Linsentrübung, die zunehmend das klare und scharfe Sehen behindert. Meistens sind beide Augen vom Grauen Star betroffen, teilweise erkranken sie aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Es wird zwischen dem erworbenen und dem angeborenen Grauen Star unterschieden, beide Formen können erblich bedingt sein. Beim angeborenen Grauen Star ist darüber hinaus zwischen Schädigungen, die in der Schwangerschaft erworben wurden, und erblichen Umständen zu differenzieren.

Die Augenkrankheit gibt es in verschiedenen Formen, von denen der Altersstar (Alterskatarakt) am häufigsten auftritt.

Formen des Grauen Stars:

  • Altersstar
  • Grauer Star durch Verletzung
  • Grauer Star von Geburt an
  • Grauer Star bei systematischen Krankheiten wie beispielsweise Diabetes
  • Grauer Star durch Strahleneinwirkung (bspw. Infrarot- oder Röntgenstrahlung)
  • Grauer Star durch Medikamente wie zum Beispiel Cortison

Was Sie im Zusammenhang mit dem Grauen Star über unsere Augenlinse wissen müssen: Sie ist durchsichtig, weshalb wir ein klares Bild sehen können. Und sie ist weich und elastisch, damit unsere Augenmuskeln sie bewegen können. Nur so ist es uns möglich, sowohl nahe als auch weit entfernte Dinge scharf zu sehen. Die Regulierung dieser Eigenschaften erfolgt über die innere Linsenflüssigkeit. Kommt es zur Ansammlung von Flüssigkeit in unserer Augenlinse, beginnt der Graue Star. In der Folge nimmt die Trübung der Augenlinse allmählich zu, das Sehen fällt Betroffenen deshalb oft erst nach einiger Zeit schwerer.

 

Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

  • Verschlechterung der Wahrnehmung von Kontrasten, wodurch die Sicht verschwimmt
  • Blendeempfindlichkeit durch diffuse Lichtbrechung
  • Sehen von Doppel- und Dreifachbildern
  • Verlangsamung der Hell-Dunkel-Anpassung
  • Einschränkung des räumlichen Sehens
  • Wahrnehmung eines Lichtscheins um Objekte (auch bekannt als Halo-Sehen)

Diese Symptome kommen Ihnen bekannt vor? Haben Sie zum Beispiel beim Autofahren in der Dämmerung oder bei schlechter Witterung Probleme, scharf zu sehen? Der Weg zum Augenarzt verschafft Ihnen Aufklärung. Scheuen Sie sich nicht, denn: Hat die Linsentrübung einmal ein spätes Stadium erreicht, kann das Auge sogar erblinden. Entdecken Sie den Grauen Star hingegen rechtzeitig, stehen die Heilungschancen sehr gut.

Ursachen des Grauen Stars

Nicht immer lassen sich die Ursachen des Grauen Stars exakt bestimmen. Wie oben schon erwähnt, tritt die Linsentrübung am häufigsten mit zunehmendem Alter auf. Aber auch Kinder können am Grauen Star erkranken. Es gibt sogar Säuglinge, die bereits mit dem Grauen Star zur Welt kommen, was auf Komplikationen während der Schwangerschaft zurückzuführen ist – beispielsweise wenn die Mutter während der Schwangerschaft von einer Röteln- oder Mumpserkrankung betroffen war. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente, unter anderem von Kortison, sowie viele Arten von Strahlungen können die Ausbildung des Grauen Stars begünstigen.

Häufige Ursachen des Grauen Stars:

  • Hohes Alter
  • Mangelhafte Ernährung
  • Stoffwechseldefekte
  • UV-Licht
  • Infrarotlicht
  • Radioaktive Strahlen
  • Röntgenstrahlen

Info

Sie können ganz einfach selbst testen, wie hoch Ihr Risiko für eine Erkrankung ist. Prüfen Sie dazu, wie viele der aufgelisteten Punkte – unter anderem in Bezug auf Ihre Lebensweise – auf Sie zutreffen:

  • Rauchen Sie?
  • Wie hoch ist Ihr Alkoholkonsum?
  • Haben Sie Verletzungen am Auge?
  • Leiden Sie unter Diabetes?
  • Weisen Sie einen Nährstoffmangel auf?
  • Arbeiten Sie in einem Beruf, bei dem Sie mit heißen Materialien arbeiten, bspw. an einem Hochofen?

Der erste Schritt zur erfolgreichen Behandlung des Grauen Stars: Diagnose

Wer über Symptome des Grauen Stars klagt, sollte den Weg zum Augenarzt suchen. Zu dieser Untersuchung gehört auch der Routine-Blick des Arztes auf Ihr allgemeines Sehvermögen und auf andere Augenkrankheiten. Nach einem allgemeinen Gespräch wird der Arzt Ihr Auge mit dem Spaltlampenmikroskop untersuchen. Dieses Gerät ermöglicht es, den Augenhintergrund mit bis zu 40-facher Vergrößerung zu betrachten. Damit die Pupille den Blick auf die relevanten Teile des Auges, nämlich Linse, Hornhaut und Vorderkammer, freigibt, muss sie weit geöffnet werden. Das ist weniger dramatisch als es klingt; dafür bekommen Sie nur Augentropfen, die Ihre Linse weiten.

Mit der Schaltlampe stellt Ihr Augenarzt fest, wo in der Linse sich die Trübung befindet und um welche Art des Grauen Stars es sich handelt. Ist der Graue Star bereits weit fortgeschritten, lässt sich die Trübung der Augenlinse tatsächlich mit bloßem Auge erkennen. Anhand der Linsentrübung wird schließlich der Graue Star diagnostiziert und in eines von vier Stadien eingeordnet, wonach sich anschließend die Behandlung richtet:

  • Anfängliche Trübung der Augenlinse: Die Sehschärfe ist kaum bis nicht beeinträchtigt; eine Operation ist nicht notwendig.
  • Fortgeschrittene Trübung der Augenlinse: Augenärzte empfehlen in der Regel eine Operation.
  • Reifer Grauer Star: Die Linse ist vollständig von der Trübung beeinträchtigt; eine Operation ist ganz klar der nächste Schritt.
  • Überreifer Grauer Star: Die getrübte Augenlinse ist aufgequollen und verflüssigt, wodurch sie sich vergrößert. Eine Operation ist unumgänglich und unverzüglich erforderlich. Anderenfalls besteht das Risiko eines Grünen Stars.

Bei Neugeborenen, die schon mit einem Grauen Star zur Welt kommen, wird dieser im Rahmen der U2-Untersuchung  festgestellt.

Übrigens:

Die Diagnose Grauer Star lässt nicht zwingend nur auf eine Erkrankung der Augen schließen. Er kann auch ein Vorbote für andere Erkrankungen sein, weshalb ebenso Haut und Muskeln untersucht sowie ein Bluttest gemacht werden sollten. So können auch Stoffwechselstörungen wie bspw. Diabetes oder Hauterkrankungen nachgewiesen werden.

Die Behandlung des Grauen Stars: Vorbereitung der Operation

Allein in Deutschland finden jährlich etwa 800.000 Grauer-Star-Operationen statt[1] – eine Zahl, die bestätigt: Hier handelt es sich um einen Routine-Eingriff. Und auch die Heilungschancen für Betroffene stehen gut: 90 Prozent aller Patienten verfügen danach wieder über mindestens 50 Prozent, viele sogar über 100 Prozent ihrer ursprünglichen Sehleistung, vorausgesetzt, es liegen keine weiteren Augenkrankheiten vor.[2] Der Operationsprozess erfolgt nach einem einfachen Prinzip: Die Ärzte ersetzen die getrübte Augenlinse durch eine Kunstlinse, meistens aus Acryl oder Silikon. In der Regel geschieht dies unter örtlicher Betäubung und ambulant. Ziel ist es dabei, nach dem Eingriff eine annähernd so gute Sehschärfe zu erreichen, wie der Patient sie vor der Erkrankung hatte. Viele Betroffene sehen nach der Behandlung sogar besser als vor der Erkrankung.

Geht es ausschließlich um den Grauen Star, entscheiden allein Sie als Patient in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt, wann die Operation stattfinden soll. Entscheidend ist dabei vor allem, wie stark der Graue Star bereits Ihren Alltag beeinträchtigt und, dass Sie sich für eine Operation entscheiden, bevor der Graue Star in einen Grünen Star übergeht. Häufig sind es zum Beispiel Berufstätige, die arbeitsbedingt viel mit dem Auto unterwegs sind oder täglich am Computer nah-sehen müssen, die den Zeitpunkt für die Operation eher früher als später wählen. Andere wiederum empfinden den allmählich voranschreitenden Verlust der Sehschärfe als weniger störend und sind sogar erstaunt, wenn es beim nächsten Augenarzttermin heißt: „Ihre Sehleistung ist drastisch gesunken.“

Anders gestaltet sich die Planung, wenn Ihr Kind einen angeborenen Grauen Star hat. Hier wird die Operation möglichst früh durchgeführt, damit das Kind von Beginn an richtig Sehen lernen kann.

Wenn die Entscheidung für eine Operation des Grauen Stars und der Zeitpunkt feststehen, gilt es, die Werte für die künstliche Linse zu ermitteln. Diese muss in ihrer Brechkraft genau der natürlichen Linse entsprechen, damit Sie scharf sehen können. Dazu misst der Augenarzt Ihre Augenlänge mittels Ultraschall und bestimmt die Brechkraft der Hornhaut.

Unser Rat: Lassen Sie sich hierzu besonders gut beraten und holen Sie auch eine zweite Meinung ein, denn beim Einsatz von Speziallinsen mit Zusatznutzen wie Blaulichtfilter oder Multifokallinsen ist die Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse nicht sichergestellt.

Operation Grauer Star: So läuft sie ab

Vorerst sei gesagt: Ärzte operieren normalerweise nie beide betroffenen Augen zugleich, sondern immer erst ein Auge und dann das andere. Zunächst wird das Auge mittels Tropfen oder Spritze in die benachbarte Haut örtlich betäubt, bevor der erste Schritt der Operation erfolgt:

  • Schritt 1: Es wird ein 2 bis 3 mm langer Schnitt in die Hornhaut gemacht (Tunnelschnitt). Der Schnitt ist so fein, dass er nicht vernäht werden muss.
  • Schritt 2: Der Linsenkapsel-Kern und die Rinde der Linse werden geöffnet. Anschließend nutzt der Augenarzt Ultraschall, um die Linse zu verflüssigen. Dabei wird die seitliche und hintere Linsenkapsel stehen gelassen und die Flüssigkeit abgesaugt, um Platz für die künstliche Linse zu schaffen.
  • Schritt 3: Die gefaltete Kunstlinse wird nun durch den Tunnelschnitt in den Kapselsack eingeschoben, wo sie sich zu ihrer eigentlichen Form und Größe entfaltet. Die Linse ist seitlich mit kleinen Haltebügeln versehen, die dabei helfen, die Kunstlinse an der richtigen Stelle zu stabilisieren.

Einen Überblick über die wesentlichen Schritte bei der Grauer-Star-Operation gibt die Grafik.

Übrigens:  Ist eine Behandlung des Grauen Stars in Ihrem Fall erforderlich, haben Sie Anspruch auf Kostenerstattung bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung. Dabei werden nicht nur die Kosten für die Operation, sondern auch für Vor- und Nachuntersuchungen von den Krankenkassen übernommen. Informieren Sie sich vor dem Eingriff bei Ihrem behandelnden Arzt über die Behandlung und die Art der Kunstlinse und sichern Sie sich anschließend bei Ihrer Krankenkasse über die vollständige Kostenübernahme ab.

Welche Risiken bringt die Operation des Grauen Stars mit sich?

Fakt ist: Die Operation des Grauen Stars gehört zu den häufigsten Eingriffen in Deutschland. Das gibt Ihnen aber keine felsenfeste Garantie, denn Komplikationen können nie vollständig ausgeschlossen werden. Wir zählen Ihnen im Folgenden die am häufigsten auftretenden Komplikationen während oder nach der Operationen auf:[1]

Während des Eingriffs:

  • Die Linsenkapsel wird verletzt: Passiert bei circa 20 von 1.000 Eingriffen
  • Die Iris oder der Augapfel werden verletzt: Passiert bei circa 1 bis 5 von 1.000 Eingriffen

Nach dem Eingriff:

  • Netzhaut schwillt an: Passiert bei circa 20 von 1.000 Eingriffen
  • Die Linse verschiebt sich: Passiert bei circa 2 bis 10 von 1.000 Eingriffen
  • Die Netzhaut löst sich ab: Passiert bei etwa 2 bis 10 von 1.000 Eingriffen
  • Das Augeninnere entzündet sich: Passiert bei etwa 1 von 1.000 Eingriffen

Ein höheres Risiko für Komplikationen haben Menschen mit anderen Augenerkrankungen und, wenn die Betäubung durch eine Spritze in die Haut neben dem Auge erfolgt ist. Bei den meisten Komplikationen ist erfreulicherweise nicht mit dauerhaften Schäden zu rechnen. Vorübergehende Beschwerden können in aller Regel durch Medikamente, im schlimmsten Fall durch eine erneute Operation, beseitigt werden.

So geht es nach der Behandlung des Grauen Stars weiter

Unabhängig davon, ob Sie bereits wenige Stunden nach dem Eingriff nach Hause dürfen oder noch zur Beobachtung in der Klinik bleiben, wird das Auge mit einem Salbenverband verschlossen. Dieser bleibt bis zum nächsten Tag auf dem Auge. In den ersten vier Wochen nach der Operation ist Ihre Mitwirkung gefragt. Denn durch die regelmäßige Einnahme von entzündungshemmenden Augentropfen leisten Sie Ihren Beitrag zur schnellen Heilung des Auges. Ihr Augenarzt wird den Heilungsprozess mit mehreren Untersuchungen überwachen, bis in der Regel nach sechs bis acht Wochen von einer Heilung gesprochen werden kann. Steht die Operation am zweiten Auge noch aus, wird Ihnen der Augenarzt im Normalfall einen Termin circa vier Wochen nach dem ersten Eingriff vorschlagen, um etwaige Komplikationen bei der Heilung des ersten Auges zu berücksichtigen.

Nach der Operation: Ein Leben ohne Brille, oder?

Die Brechkraft der künstlichen Linse, die Ihnen bei der Operation eingesetzt wird, berechnet der Arzt individuell für Sie. Tatsächlich kann so eine vorher bestehende Fehlsichtigkeit behoben werden. Das bedeutet: Die Kunstlinse kann bspw. so eingestellt werden, dass eine vorher vorhandene Kurzsichtigkeit durch die neue Linse ausgeglichen wird. Was sie allerdings nicht kann: Dieselbe Naheinstellung leisten, wie sie eine natürliche, junge Augenlinse leistet. Vor allem ältere Menschen können ihre Alterssichtigkeit deshalb durch eine Kunstlinse nicht beheben, weshalb eine Lesebrille weiterhin notwendig ist.

Stellen Sie sich die Frage: Möchte ich in die Ferne, in die Nähe oder in den unmittelbaren Zwischenbereich auch ohne Brille scharf sehen? Denn ist die Kunstlinse entsprechend einer Kurzsichtigkeit eingestellt, können Sie zwar möglicherweise ohne Brille lesen, werden jedoch für die Ferne eine Brille brauchen. Beraten Sie sich vor der Operation mit Ihrem Augenarzt und entscheiden Sie gemeinsam, welche Linse die richtige für Sie ist und welche Zusatzkosten ggf. auf Sie zukommen könnten.

Beachten Sie: Das Ergebnis der errechneten Brechkraft der neuen Kunstlinse kann Ihnen niemand garantieren. Hier spielen viele Faktoren (Messgenauigkeit, Hersteller, Augenbeschaffenheit etc.) mit hinein, auf die nicht immer Einfluss genommen werden kann. Das heißt: Egal wofür Sie sich entscheiden, Ihre Sehkraft wird sich verbessern, Brillenfreiheit kann Ihnen jedoch niemand versprechen.

Info

Was Sie über den Krankheitsverlauf und die Prognose wissen sollten

  • Der Graue Star schreitet allmählich voran, weshalb die Sehkraft langsam zunehmend schlechter wird.
  • Findet keine Behandlung statt, kann die vollständige Erblindung der betroffenen Augen die Folge sein.
  • Eine Operation ist eine zuverlässige und erfolgversprechende Behandlungsmaßnahme.
  • Betroffene erlangen nach dem Eingriff zwischen 50 und 100 Prozent ihrer Sehschärfe zurück.
  • Liegt dem Grauen Star eine andere Augenkrankheit (bspw. Grüner Star) zugrunde oder wird er durch eine andere Erkrankung verursacht, ist die Prognose schlechter.
  • Künstliche Linsen halten in aller Regel ein Leben lang, das heißt, sie können nicht eintrüben oder verschleißen.

Quellennachweise

  1. https://www.tk.de/techniker/service/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/augenerkrankungen/operation-des-grauen-stars-2016008
  2. http://cms.augeninfo.de/nc/hauptmenu/presse/statistiken/statsitik-katerakt.html
  3. https://www.netdoktor.de/krankheiten/grauer-star/operation/
  4. http://cms.augeninfo.de/nc/hauptmenu/presse/statistiken/statsitik-katerakt.html
  5. http://www.woche-des-sehens.de/infothek/zahlen-und-fakten/blindheit-und-sehbehinderung-weltweit/#c205